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"Das Ende des Lodzermenschen?" - Zeitzeugengespräche mit ehemaligen und heutigen Lodzern

SEMINAR/BEGEGNUNG am 22. NOVEMBER 2012~~~ "Linie 41" - Polnische Zeitzeugen erzählten über die deutsche Besatzung und das Ghetto in ihrer Stadt Łódź

April 1940-August 1944: Wie nahmen Lodzer Bürger das Ghetto inmitten ihrer Stadt wahr, in das ihre jüdischen Mitbürger, Nachbarn oder Freunde eingesperrt wurden und in dem Tausende an Hunger, Krankheiten und Gewalt starben?

Im November 2012 luden wir polnische Zeitzeugen ein zu berichten, wie sie und ihre Familien diese Zeit erlebten, in der Łódź „germanisiert“ werden sollte, ein Plan, dessen Opfer auch sie wurden. Eingeladen waren außerdem jüdische und deutsche Zeitzeugen sowie Lodzer Bürger, Journalisten und Historiker.

WEITERE PROJEKTINFORMATIONEN  HIER oder besuchen Sie dieses Seite: http://www.lodzermenschen.net/de/node/145

PROJEKTERGEBNISSE: 

Filmauschnitte/Transkription der Begegnungen mit....

 

FÖRDERUNG:

   

"Das Ende des Lodzermenschen?" - Projektbeschreibung

Mai 2011 bis Februar 2012: In Kooperation mit der Universität Łódź organisierten wir ein Begegnungsprogramm für Studenten/Dozenten mit aus Łódź stammenden Zeitzeugen. Diese berichteten über den Alltag und die verschiedenen Lebenswirklichkeiten, die vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg in Łódź herrschten. Durch die Berichte dieser Zeugen werden heutige Menschen sich vergegenwärtigen können, was der schwere Bruch des Krieges und seine Wirkungen für diese europäische Stadt bedeuteten - besonders für einzelne ihrer Bewohner.

 

Projektpräsentation "Das Ende des Lodzermenschen?" in Łódź 28.2.2012

Vorführung von Film-Ausschnitten, Fragerunde + Diskussion

ORT: Lehrstuhl für die Literatur und Kultur Deutschlands, Österreichs und der Schweiz der Universität Łódź (ul. Sienkiewicza 21, PL-90-508 Łódź, Goethe-Saal, erster Stock,
ZEIT: 28.2. 2012 ab 18 Uhr)
 

Das Projekt ist Teil eines laufenden und langfristigen Dokumentarfilmprojekts über die Geschichte von Łódź. Die Zeugen (darunter auch heute auswärtig lebende) sind jüdischer, deutscher oder gemischt polnisch-deutscher Herkunft. Die Veranstaltung steht auch außeruniversitär Interessierten offen. Das Begegnungsprogramm ist aufgeteilt in einen Seminarblock (Bericht, Fragen + Antworten) und dem Besuch von Orten in Łódź, die den Zeugen jeweils biographisch oder historisch wichtig sind.

 


Förderung:

Das Projekt wird mit Mitteln folgender Organisationen/Stiftungen finanziell gefördert:

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